Der Rhein – Wie Hochwasser- und Naturschutz gelingen können

Der Rhein – Wie Hochwasser- und Naturschutz gelingen können

25 Min.
Bild: arte
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Der Rhein war einst ein Naturparadies. Seine Flusslandschaft war eine Lebensader mit kilometerbreiten Flussauen, Inseln und üppiger Artenvielfalt. Doch vor rund 200 Jahren wurde der Fluss begradigt. Heute ist der Rhein eine der am dichtesten besiedelten Wasserstraßen der Erde. Damit verschwanden die natürlichen Rheinauen sowie viele Pflanzen- und Tierarten. Hochwasser ist noch immer eine Gefahr. Die eingezwängten Wassermassen bedrohen weiterhin die Städte. Renaturierung und neue künstliche Auen sollen nun den Rhein kontrollierbar machen und das einstige Naturparadies wiederbeleben. Das am Oberrhein gelegene Naturschutzgebiet Taubergießen verbindet Deutschland mit Frankreich. Hier liegt eine der letzten alten Rheinauen in Baden-Württemberg. Die „Xenius“-Moderatoren Emilie Langlade und Adrian Pflug erkunden das Gelände mit einer Holzgondel und entdecken viele inzwischen am Rhein selten gewordene Tier- und Pflanzenarten. Durch Verschmutzung und Überfischung waren Lachse zeitweise völlig aus dem Rhein verschwunden. Inzwischen hat sich die Qualität des Wassers deutlich verbessert. Bereits seit 30 Jahren existieren Wiederansiedlungsprogramme, und jedes Jahr werden eine Million junge Tiere ausgesetzt, um den Lachs im Rhein wieder heimisch zu machen. Aber nur wenige erwachse Lachse kehren in den Rhein und seine Seitenarme zurück, um hier zu laichen. Forscher versuchen zu ergründen, warum sie den Weg nicht finden. (Text: arte)


Datum/Zeit
Datum - 26.03.2021
Uhrzeit - 16:55 - 17:20


Sender:
Arte Fernsehen
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