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Eine Welt ohne Fleisch
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Eine Welt ohne Fleisch – dazu würden viele sagen: unvorstellbar! Männer essen im Durchschnitt täglich 160 Gramm Fleisch, Wurstwaren und andere Fleischprodukte, das macht 60 Kilogramm im Jahr, bei Frauen ist es etwa die Hälfte. Das Problem dabei ist, dass die Fleischerzeugung schlecht für das Klima ist. Wäre eine Welt ohne Fleisch die Lösung? Um dem Klimawandel vorzubeugen, wäre das hilfreich, aber was würde es bedeuten? Dann dürften wir auch keine Milch mehr trinken oder Käse und Butter essen. Denn das meiste Rindfleisch, das wir essen, stammt von Milchkühen oder ihrem männlichen Nachwuchs. Damit die Kuh Milch geben kann, muss sie jedes Jahr ein Kalb bekommen. Die Hälfte dieser Kälber ist männlich. Was machen wir mit denen, wenn wir kein Fleisch mehr essen? Würden wir nur auf Rindfleisch verzichten und nicht auch auf Milch, wäre nicht viel gewonnen. Und was machen wir mit den Hühnern, die unsere Eier legen? Die Dokumentation „Eine Welt ohne Fleisch“ beleuchtet dieses Extremszenario, zeigt welche Konsequenzen sich daraus ergeben würden. Was würde eine Welt ohne Fleisch zum Beispiel für einen Metzger bedeuten, der in 4. Generation mit Leidenschaft seinem Handwerk nachgeht oder einem Steakhouse-Betreiber? Zahlreiche Arbeitsplätze hängen an der Fleischproduktion. Auch viele unserer Kulturlandschaften würde es ohne Weidehaltung nicht geben. Dennoch, so wie Fleisch heutzutage überwiegend produziert wird, kann es nicht weitergehen, ohne dass wir das Klima weiter anheizen. Doch welche Tierhaltung wäre sinnvoll? Und in welchem Umfang?


Datum/Zeit
Datum - 16.11.2020
Uhrzeit - 21:00 - 21:30


Sender:
HR Fernsehen
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