Gülle – Vom Naturdünger zum Umweltdesaster

Gülle – Vom Naturdünger zum Umweltdesaster
30 Min.

Die Gülleproduzenten – Bild: ARD-alpha
Deutschland hat jetzt endlich eine neue Gülle-Verordnung verabschiedet. Die Landwirte dürfen nicht mehr ganz so viel und ganz so lange düngen wie bisher. Die Konsequenz: Die Gülle wird teilweise weit durchs Land gefahren, in Regionen, in denen nicht ganz so intensive Massentierhaltung betrieben wird. In Frankreich hingegen sind größere Betriebe gezwungen, ihre Gülle in einer Art Kläranlage aufzubereiten oder zu kompostieren. Doch weder die technische Lösung in Frankreich noch das Herumfahren der Gülle in Deutschland sind ideale Lösungen. In beiden Ländern gibt es auch Landwirte, die umdenken und sich in sogenannten Strohschwein-Initiativen organisieren. Das heißt, die Schweine werden wieder auf Stroh gehalten. Es entsteht nicht Gülle, sondern Mist. Bakterien können dort den Stickstoff aus den Hinterlassenschaften der Tiere umwandeln, so dass der Mist am Ende ein besserer, weniger belasteter Dünger ist als Gülle. Die „Xenius“-Moderatoren Caroline du Bled und Gunnar Mergner helfen einem Schweinemäster in der Bretagne, den Stall auszumisten. Eine schwere Arbeit, bei der sich die Frage stellt, ob sich der Aufwand lohnt. (Text: ARD-alpha)


Datum/Zeit
Datum - 03.09.2019
Uhrzeit - 16:30 - 17:00


Sender:
Alpha Fernsehen
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