Hofgeschichten
Hofgeschichten NDR Fernsehen, Radio Bremen TV

Im Norden gibt es mehr als  50.000 Bauernhöfe. Doch ihre Anzahl ist rückläufig. Wachsen oder weichen? Weiter konventionell arbeiten oder auf Bio umsteigen? In einen Hofladen investieren? Die „Hofgeschichten“ dokumentieren diese Veränderungsprozesse und geben ihnen mit der Serie mehr Raum. So ergibt sich beispielhaft ein spannender Blick hinter die Kulissen eines großen norddeutschen und für die Gesellschaft wichtigen Wirtschaftszweiges.

Die „Hofgeschichten“ im Sommerprogramm des NDR Fernsehens kamen bei den Zuschauerinnen und Zuschauern sehr gut an. Jetzt geht das Format in Serie: Vom 5. Oktober an gibt es die „Hofgeschichten“ immer freitags um 18.15 Uhr. Mit den „Hofgeschichten“ sind jetzt jeden Werktag am Vorabend einheitlich Reportagen zu sehen. Von Montag bis Donnerstag laufen hier schon „Die Nordreportage“, „NaturNah“, „Wie geht das?“ und „Typisch!“.

Mit den „Hofgeschichten“ können die Zuschauerinnen und Zuschauer den Alltag auf den fünf Höfen miterleben. Sie sehen, wie die Jahreszeiten die Arbeit bestimmen, lernen das Leben auf den Höfen von Woche zu Woche besser kennen und begleiten die Landwirte und Landwirtinnen durch Höhen und Tiefen – bei Ernte, Tierzucht und Familienleben. Die Geschichten spielen auf großen, kleinen, konventionellen und Bio-Höfen in ganz Norddeutschland.

Stolpe in Schleswig-Holstein: Matthias Stührwoldt stellt sich mit seiner Frau und den fünf Kindern den Herausforderungen eines  Bio-Milchviehbetriebs mit etwa 100 überwiegend Schwarzbunten. Seine zweite große Leidenschaft ist es, in Büchern und auf der Bühne von seinem Leben als Landwirt zu erzählen. Damit bringt er regelmäßig sein Publikum zum Lachen.

Insel Öhe in Mecklenburg-Vorpommern: Mathias Schilling ist Rinderbauer auf der idyllischen Privatinsel Öhe. Wie viele Landwirte muss er auf mehrere Standbeine setzen. Von seinen zweihundert Gourmetrindern allein kann der Landwirt seinen Betrieb nicht halten.  Also pendelt er zwischen Weide, dem eigenen Restaurant und den Gästen seiner Ferienwohnungen in Schaprode.

Altes Land in Hamburg: Birgit Mählmann ist Obstbäuerin, ihr reetgedeckter Hof ist seit 1779 in Familienbesitz. Die 18 Hektar Land bewirtschaftet Mählmann nach den hohen Qualitätsansprüchen des Demeter-Standards. Sie setzt hauptsächlich auf Äpfel, aber auch auf Süßkirschen, Pflaumen, Rhabarber, Erdbeeren und Johannisbeeren, die sie auch auf Hamburger Wochenmärkten verkauft.

Seevetal in Niedersachsen: 20 Jahre lang war Günter Garbers Wanderschäfer und zog mit 1000 Tieren durch die Lüneburger Heide. Er lebte vom Schlachten und vom Fleischverkauf. Dann kam die Wende: Er beschloss, keine Tiere mehr zu töten und kämpft heute oft auch mit unkonventionellen Rettungsmethoden für das Leben von Nutztieren. Sein Ziel: Immer mehr Menschen zum Umdenken zu bewegen.

Im Norden gibt es mehr als  50.000 Bauernhöfe. Doch ihre Anzahl ist rückläufig. Wachsen oder weichen? Weiter konventionell arbeiten oder auf Bio umsteigen? In einen Hofladen investieren? Die „Hofgeschichten“ dokumentieren diese Veränderungsprozesse und geben ihnen mit der Serie mehr Raum. So ergibt sich beispielhaft ein spannender Blick hinter die Kulissen eines großen norddeutschen und für die Gesellschaft wichtigen Wirtschaftszweiges.


Datum/Zeit
Datum - 12.10.2018
Uhrzeit - 18:15 - 18:45


Sender:
NDR Fernsehen
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