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Shia Su for Future   Was wollen wir essen?
Shia Su for Future   Was wollen wir essen? | WDR Fernsehen

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– Was wollen wir essen?

Nachhaltigkeit hat sich vom Nischenthema zum Megatrend entwickelt und durchzieht inzwischen viele Lebensbereiche. Shia Su, in Siegen geboren, hat sich selbst zum Langzeitexperiment gemacht. Die Bloggerin mit Informatikstudium lebt seit Jahren minimalistisch und nachhaltig. Sie kennt vom Einkaufen übers Reisen und Wohnen alle Fallstricke eines nachhaltigen Lebens und ist sehr erfinderisch, diese zu umgehen. Im Netz ist sie als „Wasteland Rebel“ unterwegs und setzt sich dafür ein, dass unser Planet eine Zukunft hat.
Shia Su weiß, dass es auch bei uns im Westen Menschen gibt, die heute schon zeigen, wie es sich morgen nachhaltiger leben lässt. Auf ihrer ersten Reise geht sie der Frage nach: Wie können wir uns nachhaltiger ernähren?

In Wipperfürth trifft sie zwei mutige Landwirte, die ihr Leben komplett umgekrempelt haben: Rahel und Thorsten Kremershof. Aus dem klassischen Milchviehbetrieb der Eltern haben sie eine solidarische Landwirtschaft, kurz „Solawi“ gemacht. Möhren, Kohl, Fenchel – ihr Gemüse verkaufen sie nicht etwa an den Großhandel, sondern direkt an die Mitglieder ihrer „Solawi“. Diese können Genossenschaftsanteile zeichnen, bekommen dafür regelmäßig Gemüse geliefert – und können sogar selbst mit anpacken, wenn sie wollen. Ernten, säen – alles ist möglich. Tiere gibt es immer noch auf dem Hof, aber ihre Haltung ist anders – und Landwirtin Rahel lässt ihre Rinder und Kälber direkt auf dem Hof schlachten und hilft bei der Verarbeitung selbst mit.

Eine Zukunft ohne Lebensmittelverschwendung – kann es das geben? In Münster ist seit zwei Jahren die „Fairteilbar“ am Start. Ein Projekt, das Shia Su absolut nachahmenswert findet. Von Gründerin Janis Matheja will sie wissen, wie aus deren Studenten-Idee ein Unternehmen wurde, und ist dabei, wenn Matheja und ihre Kolleg:innen bei Bauern der Region nachernten dürfen. Obst und Gemüse, das ansonsten verrotten würde – in ihrem Laden machen sie daraus Suppen, Pestos oder Aufstriche. Hier gilt das Prinzip: „Zahl, was es dir wert ist“. Denn Nachhaltigkeit soll sich in Münster jeder leisten können. Doch ist das Konzept auch wirklich alltagstauglich?

„Shia Su for Future“ will Mut machen, den Alltagstrott zu verlassen und neue Wege zu gehen. Für eine bessere und nachhaltigere Zukunft – hier bei uns im Westen.

– Was wollen wir essen?

Nachhaltigkeit hat sich vom Nischenthema zum Megatrend entwickelt und durchzieht inzwischen viele Lebensbereiche. Shia Su, in Siegen geboren, hat sich selbst zum Langzeitexperiment gemacht. Die Bloggerin mit Informatikstudium lebt seit Jahren minimalistisch und nachhaltig. Sie kennt vom Einkaufen übers Reisen und Wohnen alle Fallstricke eines nachhaltigen Lebens und ist sehr erfinderisch, diese zu umgehen. Im Netz ist sie als „Wasteland Rebel“ unterwegs und setzt sich dafür ein, dass unser Planet eine Zukunft hat.
Shia Su weiß, dass es auch bei uns im Westen Menschen gibt, die heute schon zeigen, wie es sich morgen nachhaltiger leben lässt. Auf ihrer ersten Reise geht sie der Frage nach: Wie können wir uns nachhaltiger ernähren?

In Wipperfürth trifft sie zwei mutige Landwirte, die ihr Leben komplett umgekrempelt haben: Rahel und Thorsten Kremershof. Aus dem klassischen Milchviehbetrieb der Eltern haben sie eine solidarische Landwirtschaft, kurz „Solawi“ gemacht. Möhren, Kohl, Fenchel – ihr Gemüse verkaufen sie nicht etwa an den Großhandel, sondern direkt an die Mitglieder ihrer „Solawi“. Diese können Genossenschaftsanteile zeichnen, bekommen dafür regelmäßig Gemüse geliefert – und können sogar selbst mit anpacken, wenn sie wollen. Ernten, säen – alles ist möglich. Tiere gibt es immer noch auf dem Hof, aber ihre Haltung ist anders – und Landwirtin Rahel lässt ihre Rinder und Kälber direkt auf dem Hof schlachten und hilft bei der Verarbeitung selbst mit.

Eine Zukunft ohne Lebensmittelverschwendung – kann es das geben? In Münster ist seit zwei Jahren die „Fairteilbar“ am Start. Ein Projekt, das Shia Su absolut nachahmenswert findet. Von Gründerin Janis Matheja will sie wissen, wie aus deren Studenten-Idee ein Unternehmen wurde, und ist dabei, wenn Matheja und ihre Kolleg:innen bei Bauern der Region nachernten dürfen. Obst und Gemüse, das ansonsten verrotten würde – in ihrem Laden machen sie daraus Suppen, Pestos oder Aufstriche. Hier gilt das Prinzip: „Zahl, was es dir wert ist“. Denn Nachhaltigkeit soll sich in Münster jeder leisten können. Doch ist das Konzept auch wirklich alltagstauglich?

„Shia Su for Future“ will Mut machen, den Alltagstrott zu verlassen und neue Wege zu gehen. Für eine bessere und nachhaltigere Zukunft – hier bei uns im Westen.


Datum/Zeit
Datum - 15.10.2021
Uhrzeit - 18:15 - 18:45


Sender:
WDR Fernsehen
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