Traditionelle Nutztiere und Wildkräuter bewahren – für den guten Geschmack

Wie schmeckt die Natur? – Unterwegs im Westen
Traditionelle Nutztiere und Wildkräuter bewahren – für den guten Geschmack | WDR Fernsehen

„Fleisch hat für mich früher einfach nach Nichts geschmeckt“, sagt Susanne Schulte aus Gummersbach. Dann wurde sie mit ihrem Partner Peter Schmidt selbst zum Fleischproduzenten. Zusammen züchten sie alte Nutztierrassen wie das fast ausgestorbene rote Höhenvieh, Bergschafe mit langem Schwanz und Schlappohren oder die massigen Mechelner Hühner.
Ihr Hof ist einer von knapp 20 sogenannten Archehöfen in NRW. Susanne und Peter füttern ihre Tiere von Hand und haben jedem Rind einen Namen gegeben. Natürlich fällt da die Schlachtung schwer – aber so ist das Arche-Prinzip nun einmal: „Erhalten durch Aufessen“. Und am „Aufessen“ hat auch …

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„Fleisch hat für mich früher einfach nach Nichts geschmeckt“, sagt Susanne Schulte aus Gummersbach. Dann wurde sie mit ihrem Partner Peter Schmidt selbst zum Fleischproduzenten. Zusammen züchten sie alte Nutztierrassen wie das fast ausgestorbene rote Höhenvieh, Bergschafe mit langem Schwanz und Schlappohren oder die massigen Mechelner Hühner.
Ihr Hof ist einer von knapp 20 sogenannten Archehöfen in NRW. Susanne und Peter füttern ihre Tiere von Hand und haben jedem Rind einen Namen gegeben. Natürlich fällt da die Schlachtung schwer – aber so ist das Arche-Prinzip nun einmal: „Erhalten durch Aufessen“. Und am „Aufessen“ hat auch Susanne Gefallen gefunden: “ Unser Fleisch schmeckt intensiv, man muss richtig kauen – und eine Soße brauche ich nicht.“
Ursprünglich und vor allem ganz lokal schmeckt es auch Tine Knauft aus Köln am besten: „Wir brauchen kein Super-Food wie Chia-Samen vom anderen Ende der Welt – unsere Brennnessel kann das auch!“ Sie mag die besondere Wildkräuter-Note, die meistens bitterer und intensiver ist als die von Supermarkt-Gewürzen. Ihre Begeisterung über heimische Kräuter teilt Tine in Kursen und Kräuterwanderungen.
Was Tine, Peter und Susanne vereint: Ihnen geht es nicht um den nächsten Schritt zur Optimierung. Stattdessen wollen sie ursprüngliche und vielfältige Genüsse erhalten, ganz einfach – oder?


Datum/Zeit
Datum - 18.03.2019
Uhrzeit - 22:10 - 22:40


Sender:
WDR Fernsehen
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