Unser Honig Geliebt und gefährdet

Unser Honig Geliebt und gefährdet | SR Fernsehen

Der Honig: rein, natürlich und gesund – die goldene Gabe der Natur. Kaum ein anderes Lebensmittel genießt in Deutschland einen derart guten Ruf, und nirgendwo sonst wird so viel Honig verzehrt wie hierzulande: durchschnittlich um die 1,1 Kilo pro Kopf und Jahr. Doch die Nachfrage ist erheblich größer als das Angebot der einheimischen Imker. Aber den Imkern und ihren Bienenvölkern drohen zusätzliche Schwierigkeiten: Probleme, die bislang noch wenig Aufmerksamkeit erregten und jetzt wie ein Damoklesschwert über der Honigindustrie schweben. Woher kommt also unser Honig? Wie rein ist er tatsächlich? Und wie gesund?

Dienstag, 12.06.18
21:00 – 21:45 Uhr (45 Min.)

45 Min.

Der Honig: rein, natürlich und gesund – die goldene Gabe der Natur. Kaum ein anderes Lebensmittel genießt in Deutschland einen derart guten Ruf, und nirgendwo sonst wird so viel Honig verzehrt wie hierzulande: durchschnittlich um die 1,1 Kilo pro Kopf und Jahr. Doch die Nachfrage ist erheblich größer als das Angebot der einheimischen Imker. Aber den Imkern und ihren Bienenvölkern drohen zusätzliche Schwierigkeiten: Probleme, die bislang noch wenig Aufmerksamkeit erregten und jetzt wie ein Damoklesschwert über der Honigindustrie schweben. Woher kommt also unser Honig? Wie rein ist er tatsächlich? Und wie gesund?

Der Honig: rein, natürlich und gesund – die goldene Gabe der Natur. Kaum ein anderes Lebensmittel genießt in Deutschland einen derart guten Ruf, und nirgendwo sonst wird so viel Honig verzehrt wie hierzulande: durchschnittlich um die 1,1 Kilo pro Kopf und Jahr. Doch die Nachfrage ist erheblich größer als das Angebot der einheimischen Imker. Woher kommt also unser Honig? Wie rein ist er tatsächlich? Und wie gesund?

Dem Honig werden wahre Superkräfte zugeschrieben: Er verhindert bakterielles Wachstum, fördert Wundheilung, hilft gegen Erkältung, Fieber und vielleicht sogar gegen Pickel. Kein Wunder, dass der meiste Supermarkthonig in den nasskalten Monaten zwischen Oktober und März verkauft wird. Hält uns der Honig wirklich gesund? Selbst noch der vom Discounter?

Die gesetzlich vorgeschriebene Herkunftsbezeichnung auf den Honiggläsern in den Supermärkten und Discountern bleibt überaus vage: „Mischung von Honig aus EU-Ländern und Nicht-EU-Ländern“ steht dort meist auf den Etiketten. Um die 20 Prozent des hierzulande verkauften Honigs werden noch von deutschen Bienen eingeflogen – den großen Rest produzieren Mittel- und Südamerika, China und Osteuropa. Doch selbst wer vom kleinen Imker „um die Ecke“ kauft, kann sich nicht 100 Prozent sicher sein, dass sein Honig wirklich regional ist, denn auch Mitglieder des Deutschen Imkerbundes dürfen – und das ganz legal – die Hälfte ihres Honigs aus anderen Quellen dazukaufen.

„45 Min.“ begleitet deutsche und ausländische Imker durch das Bienenjahr, klärt über die modernen Produktionsbedingungen für eines der ältesten bekannten Lebensmittel auf, das im unverfälschten Zustand praktisch ewig hält – selbst wenn das Mindesthaltbarkeitsdatum auf den Etiketten etwas anderes suggeriert. Dass die hoch industrialisierte Landwirtschaft und der Verbraucherwunsch nach gesunder, regionaler Ernährung im Widerspruch stehen, ist allgemein bekannt. Aber den einheimischen Imkern und ihren Bienen drohen zusätzliche Schwierigkeiten: Probleme, die bislang noch wenig Aufmerksamkeit erregten und doch wie ein Damoklesschwert über der Honigindustrie schweben.


Datum/Zeit
Datum - 12.06.2018
Uhrzeit - 21:00 - 21:45


Sender:
3SAT Fernsehen
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