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Weltrettung – Warum sie uns so schwerfällt

Weltrettung – Warum sie uns so schwerfällt

25 Min.
Bild: Arte
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Der Klimawandel ist eine der größten Herausforderungen für die gesamte Menschheit und den Planeten Erde – und er ist in vollem Gange. Um gegenzusteuern, müssen wir unseren CO2-Ausstoß radikal senken. Aber irgendwie will das nicht so recht klappen. „Xenius“ fragt heute: Warum haben wir die Welt nicht längst gerettet? Antworten liefert eine besondere wissenschaftliche Disziplin, die Umweltpsychologie. Caroline du Bled und Gunnar Mergner sind an der Fachhochschule Dortmund zu Gast bei Prof. Marcel Hunecke. Gemeinsam gehen sie der Frage nach, ob wir in Sachen Weltrettung möglicherweise falsche Prioritäten setzen – und mit welchen Verhaltensänderungen wir richtig viel CO2 einsparen können. An der Universität Magdeburg erforscht Prof. Ellen Matthies umweltrelevantes Verhalten von Menschen. Warum entscheiden wir uns etwa immer wieder fürs Auto, obwohl wir genauso gut das Fahrrad nutzen könnten? Warum fallen wir trotz guter Vorsätze immer wieder in alte Verhaltensmuster zurück? Und wie können wir das verhindern? Ein Grund für klimaschädliches Verhalten: Es ist bequem und billig. Das trifft besonders auf Inlandflüge zu. Sie kosten oft nur einen Bruchteil von Auto oder Bahn, sorgen aber für deutlich mehr Treibhausgase pro Person und Kilometer. Es gibt unterschiedliche Ideen, wie sich dieses Problem lösen lässt. Während die Luftfahrtbranche etwa auf alternative Kraftstoffe setzt, fordert Mobilitätsforscher Andreas Knie, Inlandflüge zu verbieten. (Text: arte)


Datum/Zeit
Datum - 02.11.2020
Uhrzeit - 16:55 - 17:20


Sender:
Arte Fernsehen
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