Die Nordreportage: Frisch in die Gefriertruhe  Der Weg von Spinat und Fischstäbchen
Die Nordreportage: Frisch in die Gefriertruhe  Der Weg von Spinat und Fischstäbchen
Die Nordreportage: Frisch in die Gefriertruhe  Der Weg von Spinat und Fischstäbchen | NDR Fernsehen, Radio Bremen TV
Dienstag, 06.02.24
18:15 – 18:45 Uhr (30 Min.) VPS 18:14

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Die Tiefkühltechnologie ist eine der wichtigsten Erfindungen in der Lebensmittelindustrie. Dadurch werden frische Lebensmittel lange haltbar und sind das ganze Jahr über verfügbar. Zwei Tiefkühlprodukte landen bei den Menschen im Norden besonders oft auf den Tellern und werden auch in Norddeutschland produziert: Tiefkühlspinat und Fischstäbchen. „Die Nordreportage“ begleitet Menschen in Niedersachsen und Bremen bei ihren Einsätzen rund um die Herstellung dieser zwei bekannten und beliebten Tiefkühlprodukte.

Die Tiefkühltechnologie ist eine der wichtigsten Erfindungen in der Lebensmittelindustrie. Dadurch werden frische Lebensmittel lange haltbar und sind das ganze Jahr über verfügbar. Zwei Tiefkühlprodukte landen bei den Menschen im Norden besonders oft auf den Tellern und werden auch in Norddeutschland produziert: Tiefkühlspinat und Fischstäbchen.

Niedersachsen ist eines der deutschen Top-3-Anbaugebiete für Spinat in Deutschland. Auch Landwirt Andre Wohlers aus Langförden baut das empfindliche Gemüse an. Gleich nach Sonnenaufgang ist die beste Zeit, Spinat zu ernten. Sobald die Spinatblätter geschnitten sind, beginnt ein Wettlauf mit der Zeit, damit sie nicht verwelken. Verzögerungen bei der Ernte werden darum schnell zum Risiko: In wenigen Stunden muss der Spinat angeliefert, verarbeitet und tiefgefroren sein, um einmal eine leckere und gesunde Beilage zu werden.

Bei ELO-Frost, einem Tiefkühlunternehmen in Vechta, ist Andrea Rohde für die Qualität verantwortlich. Direkt vom Feld werden in ihrer Firma in jedem Jahr einige Tausend Tonnen Spinat verarbeitet. Von der Ernte bis zum fertigen Tiefkühlprodukt müssen in allen Verarbeitungsschritten exakte Temperaturen eingehalten werden. Außerdem muss der Nitratgehalt stimmen.

Eine weite Reise hat der Alaskaseelachs, eigentlich eine Dorschart, hinter sich, bevor aus den gefrorenen Fischfilets in Bremerhaven neun Zentimeter lange Streifen gesägt werden: Fischstäbchen! An einem einzigen Tag laufen bei Frosta 1,2 Millionen Stück vom Band. Und obwohl Produktentwickler Andreas Hert es hier mit einem Verkaufsschlager zu tun hat, gibt es immer noch etwas zu verbessern. Während der Produktion behält er zum Beispiel die Panaden genau im Auge. Und hinter den Kulissen tüftelt der gelernte Koch an neuen Rezepten.

Auch Gastronom Christoph Elbert hat seit über 15 Jahren Fischstäbchen auf der Karte seines Restaurants 11 A in Hannover. Wenn auch nicht als Tiefkühlversion, sondern handgemacht. Das vertraute Gefühl, Fisch grätenfrei, paniert und in Streifen zu essen, lieben seine Gäste. Über 50 Prozent der Deutschen essen Fisch sogar ausschließlich in Form der panierten Fischhäppchen.

„Die Nordreportage“ begleitet Menschen in Niedersachsen und Bremen bei ihren Einsätzen rund um die Herstellung von zwei bekannten und beliebten Tiefkühlprodukten.


Datum/Zeit
Datum - 06.02.2024
Uhrzeit - 18:15 - 18:45


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NDR Fernsehen
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